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Im Duell with Amazon zerlegen sich Media Markt und Saturn selbst



Der Machtkampf in der Führungsetage von Media Saturn droht die größte europäische Elektronikkette in ihrer Aufholjagd im Online-Handel zurückzuwerfen. It's the last one Wugen im Streit über den Kurs im Online-Geschäft zwischen zwei wichtigen Gesellschaftern wieder mit Macht aufbrechen. Auslöser: Der Aufsichtsrat der Mutterfirma Ceconomy hatte deren Vorstandsvorsitzenden Jörg Werner am Donnerstag nach nie sieben Monaten entlassen. Grund dafür, hieß nach den üblichen Dankesformeln, seien „unterschiedliche Auffassungen zwischen und dem Aufsichtsrat, only to die Trennung and konsequenter Schritt ist”.

Vielleicht etwas zu konsequent. Die Investoren senken den Daumen angesichts der zügigen Personalrochaden an der Spitze. Der Kurs der Ceconomy-Aktie stürzte seit Bekanntgabe der Top-Personalie bis Montag a die Mittagszeit a rund 15 Prozent ab und dümpelte a 4.40 Euro. Wer zum Mitte Januar vergangenen Jahres erreichten Höchstkurs von 13.32 Euro eingestiegen ist, hat inzwischen zwei Drittel seines angelegten Kapitals eingebüßt.

Ceconomy ist seit der Abspaltung vom Lebensmittelgroßhändler Metro vor zwei Jahren selbstständig und hatte mit dem Argument a Vertrauen geworben, from the Unternehmen schlüpfe nun den Fesseln des Mischkonzerns und werde die Früchte der Konzentrationchft

Auch jetzt noch umwirbt es Anleger mit Argument, Marktführer in acht europäischen Ländern zu sein, ein „überzeugendes Multichannel-Angebot“ vorweisen zu können und „starke, bekannte Marken“ zu bieten. Doch der Erfolg lässt auf sich warten. Stagnierte der Umsatz im dritten Geschäftsquartal 2018/19 (April bis Juni) bei 4,6 Milliarden Euro.

Media Saturn fällt online immer weiter hinter den Markt zurück

Werner War of the Geris Frisch Angetreten. Eine seiner ersten Aktionen war der Versuch, sich über Jahre hinziehenden Hader mit dem Minderheitsgesellschafter Convergenta beizulegen, mit einigem Erfolg. Der lähmende Dauerzwist hatte dazu beigetragen, dass Media Markt und Saturn mit ihrem kostenintensiven Filialnetz von mehr als 1000 Märkten in Europa und die 60,000 Beschäftigten den den Bendenden Online-Verkauf von Konkurrenten wen Amazon nicht hanen.

So mussten sich Media Markt und Saturn bei den Online-Verkäufen im Frühjahrsquartal (April bis Juni) mit einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal begnügen, während der Markt bei Elektroartikeln und Telekommunikation Nach und damit weiter davoneilte.

Vor diesem Hintergrund lässt Werners erzwungener Abschied den Streit der Eigentümer erneut eskalieren. Ungewöhnlich offen und scharf griff der Convergenta-Geschäftsführer Ralph Becker Ceconomy-Aufsichtsratschef und Former Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen an. „Wir sind irritiert, dass der Ceconomy-Aufsichtsrat unter der Leitung von Herr Fitschen offen meint, sich von dem Vorstandsvorsitzenden nach nen wenigen Monaten und auf diese Art und Weise trennen zu müssen“, ließ er wissen.

Quelle: Infografik WELT

To die Beziehung zwischen Ceconomy and Convergence to auch to die weitere Entwicklung von Media Markt und Saturn i know „ein beunruhigendes Signal“. Convergent ist zwar nur zu etwas mehr als 21 Prozent an einer Zwischenholding beteiligt, der Media-Saturn-Holding (MSH). Doch die Firm verfügt über umfassende Sonderrechte, fordert diese immer wieder ein.

Über Convergent hatte der verstorbene Media-Markt-Mitgründer Erich Kellerhals seine Interesse wahrgenommen, nun tun dies seine Erben. Beckers Vorwurf: Während Werner dazu beigetragen habe, from the Verhältnis zwischen den Gesellschaftern zu verbessern, betreibe Fitschen „kurzfristigen Aktionismus“, der keinen Mehrwert schaffe.

Der undiplomatische Ton lässt ahnen, wie tief die Verärgerung sitzt und wie sehr der Gesellschafter-Streit dem Umbau nun wieder im Wege stehen könnte. Dabei war Werner gerade geholt worden, a den Schwenk zu schaffen. Der Neue Mann gels als „ausgewiesener Experte für die Digitale Transformation von Geschäftsmodellen und Internationale Wachstumsstrategien“, ließ Fitschen damals wissen.

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Dasselbe habe schließlich zuvor schon als Chef des Autoteilehändlers ATU and davor bei Conrad Electronic durchgezogen. „Mit Jörn Werner gewinnen wir einen überaus Renommierten und erfahrenen Manager, der über an Expertise in der Branche verfügt“, lobte Fitschen geradezu überschwänglich: Werner habe mehrfach bewärchen Dazu kämen strategischer Weitblick, Fester Wille, consequent Teamorientierung – eine Beschreibung wie aus einem Handbuch von Headhuntern für die Top-Managersuche.

Ceconomy könnte auch in einem Management-Handbuch als Musterbeispiel dafür dienen, wie steile Rangordnungen und komplexe Führungsstrukturen die Anpassung von einst erfolgsverwöhnten Branchen-Champions an veränderte Umstände behindern können. In einer Studie über Organizationsformen von Unternehmen stellt die Unternehmensberatung Kienbaum beispielsweise fest: „Je flacher die Hierarchie eines Unternehmens ist.

Quelle: Infografik WELT

Just the list of Konzern zwei Entscheidungszentren. Die börsennotierte Muttergesellschaft Ceconomy, deren Chef Werner bis Mitte letzter Woche war, hat ihren Sitz in Düsseldorf. Deren einziger wesentlicher Vermögensteil open ist Mehrheit an der Holding MSH in der Traditionellen Media-Markt-Hochburg Ingolstadt. If you have an eigentliche operative Steuerung des Geschäfts sorgen.

Zwischen den beiden Zentralen liegen nicht nur 540 Kilometer, sondern auch Mentalitätsunterschiede. Was genuated in Wessen Kompetenzen fällt, ist offenbar nicht immer klar, Rivalitäten schwer zu vermeiden. MSH wird von Ferran Reverse Planet geführt – auch erst seit einem Jahr in der Top-Position. Der Spanier hat eine steile Karriere innerhalb von Media-Markt hingelegt, vom Filialleiter und erfolgreichen spanischen Landesmanager bis ganz die Die Spitze.

You are fast in the Wunder gewesen, you are in the Eigengewächs Ferran and the von außen angeheuerten Werner – beide erst kürzlich angetreten, beide with an Anspruch als Architekten of existenziell wichtigen Umbaus – nicht innerhalb kann Span Aufsichtsratschef Fitschen musste sich entscheiden. Werners kommissarischer Nachfolger Bernhard Düttmann hat jetzt zwölf Monate Zeit, den Knoten zu lösen. Zeit, Die Media Markt und Saturn eigentlich nicht haben.


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